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Appliance – Technische Voraussetzungen und Schnellstart

Technische Voraussetzungen 

Die Appliance wird als VMware[1] ESX Image zur Verfügung gestellt. Die Appliance benötigt mindestens 2 CPU Kerne (empfohlen werden mindestens 4 Kerne) und 8 GB Arbeitsspeicher. Das Image selbst ist 16 GB groß. Für die Datenspeicherung wird ein RAID 10 mit SAS Platten empfohlen. Die Bandbreite von und zum Internet muss jeweils mindestens 2 Mbit betragen. Bitte beachten Sie, dass gerade ein zu langsamer Upstream die Benutzung der Weboberfläche stark behindert. Das System benötigt eine eigene öffentliche IP Adresse. Eine gemeinsame Nutzung der Internetanbindung durch andere Dienste oder Benutzer wird nicht empfohlen.

Domains und Email

Es werden 3 Sub-Domains benötigt, die Namen sind frei wählbar. Unsere lauten 

occ.server-eye.de
Diese URL gibt der Kunde ein um sich am OCC anzumelden.

queue.server-eye.de
Diese URL dient der Übermittelung der Messwerte und Alarme.

static.server-eye.de
Statische Elemente des OCC werden von hier nachgeladen.

Bitte richten Sie diese Domains vorab bei Ihrem Provider ein und teilen Sie uns diese dann mit. Es ist ein gültiges SSL Zertifikat für die OCC-Domain notwendig. Das Zertifikat muss im PKCS #12 Format vorliegen. Wir empfehlen Portecle (http://portecle.sourceforge.net/) um den Schlüssel zu erstellen und in das richtige Format zu bringen. Das SSL Zertifikat muss mit einem offiziellen (auch dem Zielsystem bekannten) Trustcenter signiert sein. Gerne können Sie ein solches Zertifikat auch über uns beziehen für 200 Euro pro 2 Jahre. Server-Eye verwendet drei Emailadressen für die Kommunikation mit den Kunden. Diese werden nur für den Versand verwendet. Alarmmeldungen
Alle Alarmmeldungen haben diesen Absender.
z.B. alarm@server-eye.de Information
Alle allgemeinen Information haben diesen Absender.
z.B. info@server-eye.de Support
Diese Adresse erscheint im OCC und im Setup als Ansprechpartner bei Problemen.
z.B. support@server-eye.de Die Server-Eye Appliance benötigt einen Email Smarthost um Nachrichten zu verschicken. Bereiten Sie bitte entsprechende Zugangsdaten vor, diese werden bei der Installation benötigt.

Firewalleinstellungen

Damit die Sensoren mit der Appliance kommunizieren können müssen folgende Ports von außen auf die Appliance weitergeleitet werden.

Port 80 => http
Port 443 => https
Port 61616 => JMS

Wenn eine Diagnose bei Problemen durch die Krämer IT gewünscht ist muss zusätzlich der Port 22 freigeschaltet sein. Die Konfigurationsoberfläche verwendet Port 8080, dieser Port sollte in der Regel nur für das interne Netz freigeschaltet werden. Ausgehend sind mindestens diese Ports notwendig:

25/tcp
80/tcp
123/udp
443/tcp

Einrichtung Schnellstart:

Netzwerk

Nach dem Einspielen und Starten der Appliance richten Sie bitte erst im Reiter Network Ihre Netzwerkverbindung ein. Starten Sie jetzt bitte die Appliance neu. Danach ist die Adminstrationsoberfäche unter http://IP_DER_APPLIANCE:8080 erreichbar. Bitte beachten Sie, dass dieser Bereich nicht mit dem Internet Explorer kompatibel ist.

Allgemeine Einstellungen

Tragen Sie bitte unter dem Punkt General jetzt Ihre gewählten URLs ein und setzen Sie Ihre Kontaktdaten ein. Diese Kontaktdaten sind für Ihre Endkunden sichtbar. Zum Schluss richten Sie bitte noch die passende Zeitzone ein.

Email

Tragen Sie jetzt bitte unter dem Reiter Email Server die Zugangsdaten für Ihren Smarthost ein. Hier können Sie auch die beiden Absenderadressen für alle Emails von Server-Eye definieren. An die Emailadresse New signups werden die Kundendaten aller neuen Kunden geschickt. Dies sollte eine interne Emailadresse sein und vertraulich behandelt werden da die signup Email auch den persönlichen Schlüssel des Kunden enthält.

SSL

Im letzten Reiter (SSL) müssen Sie jetzt noch das signierte SSL Zertifikat hochladen. Starten zum Abschluss die Appliance bitte neu. Fertig. Das Setup für die Kunden finden Sie übrigens immer unter http://URL_DER_APPLIANCE/ServerEyeSetup.exe.

[1] VMware ist eine eingetragene Marke der VMware Inc.



Installation | Tuesday, 2010-09-07 15:05
By:Andreas Behr

Windows 7 / 2008 - Firewall

Erweiterte Firewalleinstellungen Bei der Installation müssen Sie dem OCC-Connector einen Port zur Kommunikation zuweisen. Dies ist standardmäßig der Port 11000. Zusätzlich benötigt der Sensorhub einen freien Port, dieser liegt auf 11002. Die komplette Kommunikation der Dienste im Netzwerk intern funktioniert über diese beiden konfigurierten Ports. Ist die Windows Firewall nicht entsprechend konfiguriert, werden diese allerdings ohne Meldung geblockt. Wechseln Sie in Firewall-Einstellungen von Windows und klicken Sie dort auf "Erweiterte Einstellungen" (Bild 1). Legen Sie eine neue eingehende Regel an (Bild 2) und geben Sie bei Schritt 2 (Bild 4) die im Setup angegebenen Ports an (standardmäßig 11000 und 11002). Haben Sie die Regel gespeichert starten Sie über die Diensteverwaltung die Server-Eye 3 Dienste neu:
  • ServerEye3 Sensorhub
  • ServerEye3 OCC-Connector
Die Kommunikationsprobleme sollten nun behoben sein, loggen Sie sich erneut in das Online Control Center ein, um das Ergebnis zu überprüfen.

Installation | Tuesday, 2010-03-23 15:21
By:Kim Schneider