Immer und überall erreichbar sein. Immer und überall Zugriff auf seine E-Mails, Kontakte, Kalender und Aufgaben haben. All das ist heute in den meisten Unternehmen nicht mehr wegzudenken, um den Herausforderungen dieser schnellen Zeit Stand zu halten. E-Mails z.B. müssen immer zuverlässig empfangen und gesendet werden können.

Aus den Gründen der Stabilität, Wartbarkeit und der nötigen Investitionen wurden und werden daher viele Exchange-Server in ein Rechenzentrum bzw. in die Cloud verlagert. Unternehmen können entweder ganze Server oder auch nur einzelne Postfächer buchen. Das bekannteste Beispiel für letzteres ist hier vermutlich Microsoft Office 365.

 

Eine der wichtigsten Fragen, die es hier zu betrachten gilt, ist:

„Wo liegen denn eigentlich die Daten, wenn mein Mail-Server in der Cloud ist?“

 

Branchen, die mit sensiblen Daten umgehen müssen, wie z.B. Ärzte, Rechtsanwälte und Steuerberater, haben hier besondere Anforderungen. Neben dem natürlichen Schutzbedürfnis gegenüber der Daten greifen hier auch noch weitere, rechtliche Vorgaben. In diesen Fällen wird öfter noch auf eine lokal installierte Instanz des Exchange-Servers zurückgegriffen.

Server-Eye bietet für diesen Fall eine ganze Reihe von Sensoren, um den Betrieb des Exchange-Servers sicherzustellen. Ein so wichtiges System muss dauerhaft und ständig auf Herz und Nieren geprüft werden.

Der Grundbaustein des Monitorings eines Exchange-Servers ist der Sensor „Exchange Gesundheit“. Dieser Sensor bietet einen Überblick über die grundsätzliche Lauffähigkeit des Systems.

Selbstverständlich lassen sich Teilfunktionen des Systems mit weiteren Sensoren detaillierter prüfen. Beispielsweise kann man mit den Sensoren „Exchange Warteschlange“ und „Exchange Nachrichtenübersicht“ die Größe der Warteschlange und die Anzahl der gesendeten bzw. empfangenen E-Mails im Auge behalten.

Der nächste wichtige Sensor für die Funktionalität des Systems ist der „Mail round-trip für Exchange Server“. Auch wenn alle Dienste des Servers laufen, die Datenbank gemountet ist und die Konfiguration stimmig ist, kann es sein, dass E-Mails nicht rein- oder rausgehen.

Durch diesen Sensor wird von einem Postfach des Exchange Servers eine E-Mail an einen Server-Eye Server versendet und diese wird direkt beantwortet. Man kann hier direkt sehen, ob der Versand und das Empfangen funktioniert und ob dies auch in einer angemessenen Zeit geschieht.

Um das Monitoring abzurunden, empfiehlt es sich, den „Blackliststatus für Mail Server“-Sensor einzusetzen. Es kann immer mal passieren, dass die E-Mail zwar korrekt versendet wird, aber bei diversen Kunden auf einmal nicht mehr ankommt. Um ausschließen zu können, dass sich der Mail-Server auf einer der vielen Blacklisten befindet, dient der zuvor genannte Sensor.

Sobald eine der überprüften Blacklisten einen Eintrag für das System aufweist, wird dies direkt über den Sensor alarmiert und man kann sich um diesen Eintrag kümmern. Sobald die Gründe für den Eintrag beseitigt sind und der Eintrag aus der Blacklist entfernt wurde, steht einer einwandfreien Funktion nichts mehr im Wege.