Wie bereits im Blogbeitrag „Aus und Vorbei“ erörtert, sind seit dem 14. Januar Windows 7, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 als EOL, End of Life, gekennzeichnet. Es gibt für diese Systeme keine weiteren Sicherheitsupdates mehr.

Das bedeutet, dass die Systemhäuser in den vergangenen Wochen und Monaten die Systeme auf die neuen, sicheren Betriebssysteme migrieren mussten und darüber hinaus auch veraltete Hardware gleich komplett ausgetauscht haben.

Eine große Herausforderung für eine Branche, in der ohnehin jeder zu viel Arbeit für zu wenig Ressourcen hat und Umsätze gerne mitnehmen würde, wenn nicht auch die Hersteller und Vorlieferanten an der Kapazitätsgrenze laufen würden. Hinzu kommt dann noch das Unverständnis der Kunden für diese Belastungssituation.

Durch die geschilderte Situation wird es deshalb dazu kommen, dass ab Mitte Januar noch viele veraltete Systeme beim Kunden auf Austausch oder Aktualisierung warten, obwohl diese voll umfänglich für die tägliche Arbeit benötigt werden.

Selbstverständlich sind sich die Systemhäuser der Gefahr bewusst, die ihren Kunden durch die fehlenden Sicherheitsupdates droht. Durch den Zukauf eines erweiterten Supports, kann das Risiko bis zur Aktualisierung beim Kunden verringert werden. Das ist die eine, finanzielle Möglichkeit.

Dies kann allerdings auch etwas günstiger funktionieren, wenn man auf die richtigen Security-Tools zurückgreift und an dieser Stelle, z.B. durch den Einsatz des Server-Eye Managed Anti-Ransom, zusätzlichen Schutz aufbaut. Darüber hinaus ist es eine gute Gelegenheit, so ins Managed Service Geschäft einzusteigen.

Ein Vorteil dabei ist, dass er für die Dauer der Bedrohungslage günstig eingekauft werden kann.

Merklich hochpreisiger angesetzt als „übliche“ Monitoring Szenarien und explizit angekündigt, dient der Ansatz aber auch als spürbarer Reminder für den zahlenden Kunden. Der hält im Gedächtnis, dass da noch Investitionsbedarf besteht, also die Notlösung nicht als ewig nutzbares Provisorium dient.

Ist der Kunde vorerst durch eine der beiden Möglichkeiten weiter geschützt, hilft dies auch dem Systemhaus.

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