Normalerweise ist der Status in einer virtuellen Umgebung direkt vom Hypervisor zu beziehen (Beispiel VMware). Fujitsu bietet jedoch zusätzlich zu diesem Weg an, den Festplattenstatus klassisch über das ServerRaid Tool zu prüfen.

Dieser Artikel befasst sich mit den Schritten die notwendig sind, damit diese Kommunikation korrekt funktioniert.

Schritt 1 – Voraussetzungen

Setup prüfen

Zu aller erst ersparen Sie sich viel Ärger wenn Sie bereits eine von Fujitsu vorkonfigurierte VMware Version nutzen.

Auf VMware Seite ist es wichtig das die CIM Konfiguration wie folgt aussieht:

  • Installation CIM Provider (wenn nicht vorkonfiguriertes VMware)
  • Einträge im VCenter unter „Konfiguration – Erweitertete Einstellungen – UserVars“
    • UserVars.CIMvwm_emulex-cim-providerPrvoviderEnabled = 1
    • UserVars.CIMvwm_LSIProviderPrvoviderEnabled = 1

Desweiteren müssen für die Kommunikation die folgenden Dienste gestartet sein:

  • Secure CIM-Server auf Port 5989
  • CIM-Server auf Port 5988

Detaillierte Informationen zu diesen Schritten finden Sie natürlich auch direkt bei Fujitsu in der folgenden Anleitung: http://manuals.ts.fujitsu.com/file/10342/sv-install-cim-prov-de.pdf

Schritt 2 – Anpassungen auf einer ausgewählten VM

CLI-Befehle

Der Fujitsu ServerRaid Manager kann auf einer beliebigen virtuellen Maschiene installiert werden. Es muss nur der betreffende Host über IP erreichbar sein und natürlich die Anforderungen der Software erfüllt werden.

Jetzt erfolgt die weitere Konfiguration mittels des CLI des Raid Managers, amCLI.

Dies finden Sie normalerweise unter „C:\program files\fujitsu\serverview suite\raid manager\bin“

Die folgende Befehlszeile müssen Sie nur um Ihre Werte ergänzen:

amCLI -e 21/0 add_server name=<FQDN oder Hostname oder IP> port=5989 username=root password=<ESXi Root Passwort>

Ob alles geklappt hat können Sie mit dem Befehl „verify_server“ überprüfen:

amCLI –e 21/0 verify_server name=<FQDN oder Hostname oder IP>

Ein „No Error“ signalisiert, dass alles funktional ist.

Bezüglich spezieller Zeichen in dem ESXi Passwort und weiteren Einstellungsmöglichkeiten sehen Sie bitte in die von Fujitsu bereitgestellte Anleitung: http://manuals.ts.fujitsu.com/file/4338/sv-serverview-raid-de.pdf (Kapitel 2.1.2 VMware ESXi)

Nun nur noch den Server View Raid Manager Dienst neustarten und im Raid Manager anmelden. Voilá!

Schritt 3 – Überwachung

Monitoring des Raid

Anstatt unsere PowerCLI basierenden Sensoren zu nutzen, können Sie nun auch wie bisher unseren SNMP Sensor „Festplattenüberwachung für Fujitsu Siemens® Server“ anlegen um den RAID Status zu überwachen.
Beachten Sie hier nur das eine weitere Konfiguration von SNMP notwendig ist.

Dies wurde aber bereits hier beschrieben:

https://support.server-eye.de/support/customer.pl?Action=CustomerFAQZoom;ItemID=34

Danach können Ihnen solche Fehler nie wieder entgehen:

Fujitsu - Lost Redundancy

 

Vielen Dank an der Stelle auch an unseren Kunden ParIT GmbH für den tollen Denkanstoß und das Bereitstellen von Informationen für diesen Eintrag!

Fujitsu ServerRaid in VMware Umgebungen – Tipps und Tricks
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