Vielleicht denkst Du auch erst einmal, dass das sehr abwegig klingt. Was hat denn die Qualität eines Produkts mit einem Investor zu tun? Ein Investor, der viel Geld in eine Firma steckt, sollte doch an hoher Produktqualität interessiert sein. Eine gute Qualität führt zu einem nachgefragten Produkt und damit zu hohen Umsätzen. Diese sind Grundlage für hohe Gewinne. Und an Gewinnen sollte doch jeder Investor interessiert sein.

Doch hohe Gewinne lassen sich viel einfacher realisieren, indem man massiv Kosten einspart. Und hier liegt das Kernproblem: Es geht nicht immer um anständige und vertretbare Gewinnmargen, sondern nur noch um maßlose Profitgier.

 

Das Übel: Raubtierkapitalismus

Wenn Investoren wie Heuschreckenschwärme riesige Geldströme in ganze Branchen stecken, kann dies der Beginn eines Kahlschlags sein. Mitarbeiter werden entlassen, gut funktionierende Bereiche werden verkauft und das Controlling spart im großen Stil Kosten. Das ist möglich, da Investoren sich vor der Geldüberweisung ein erhebliches Mitspracherecht einräumen lassen.

Wichtige Entscheidungen trifft nicht mehr der Unternehmensgründer oder Geschäftsführer, sondern der Investor. Sie bestimmen, haben aber nicht immer die nötige Ahnung von Markt und Branche. Diese Geldgeber steuern ein Unternehmen auf kurze Sicht. Kurzfristig agierende Investoren haben den Ruf, Unternehmen langfristig zu schaden. Der Fokus liegt wohl zu stark auf schnellen Erfolge. Mangelnde Investitions- und Zukunftsplanungen gepaart mit Misswirtschaft bluten meist jedes noch anfangs gesunde Unternehmen aus.

Fehlende Weitsicht ist kein Einzelfall. Selbst börsennotierte Unternehmen schauen maximal drei Monate in die Zukunft, bis die nächsten Quartalszahlen veröffentlicht werden. Aktionäre erwarten Rendite und üben Druck auf das Management auf. Viele amerikanische IT-Unternehmen stecken in diesem Kreislauf und werden ganz aktiv, wenn die Quartalszahlen noch nicht im Soll sind. Findige Einkäufer kennen dieses System und beschaffen Soft- und Hardware immer genau zu diesem Zeitpunkt. Es winken regelmäßig große Rabatte.

 

Weniger Sicherheit durch Profitgier

Auch in unserer IT-Branche gibt es aktuelle Beispiele, bei denen Kosteneinsparungen eine höhere Priorität als IT-Sicherheit hatten. Um keine Firmen oder Markennamen aus unserer Branche zu nennen, wählen wir mal ein Beispiel aus einer anderen Branche:

Ganz aktuell verdichten sich die Hinweise, dass bei dem Seilbahnabsturz in Italien beim Lago Maggiore die Profitgier der Betreiber 14 Menschenleben gekostet hat. Das Sicherheitssystem der Notbremse sei manipuliert worden, um den laufenden Betrieb und damit die Einnahmen nicht zu gefährden.

 

Server-Eye ist investorenfrei

Bei uns gibt es keine Investoren, die uns vorschreiben, was wir zu tun und zu lassen haben. Wir bestimmen selbst nach bestem Wissen und Gewissen die strategische Ausrichtung unseres Unternehmens und die Entwicklung unseres Produktes Server-Eye. Dabei legen wir großen Wert auf eine kundenorientierte Produktentwicklung mit Weitblick. Alles was zum Produkt passt und im Systemhausumfeld benötigt wird, können wir realisieren. Teilweise auch ohne dass wir einen direkten ROI für die einzelne Entwicklung verlangen. Schönes Beispiel sind unsere mächtigen RMM-Funktionen, die ohne Mehrpreis im Sensorhub enthalten sind. Während andere Anbieter ständig die Preise erhöhen und neue fantasievolle Namen für Gebühren und Kosten erfinden, sind unsere Preise in den letzten 12 Jahren unverändert geblieben. Auch wenn viele neue Funktionen dazukamen.

 

Die Entwicklung unseres Geschäftsmodells basiert auf der Idee von Bootstrapping:

– komplett ohne externe Finanzierung

– mit einem funktionierenden Geschäftsmodell von Anfang an

– sparsam, erfolgreich und effektiv von Beginn an

– gut überlegte strategische und finanzielle Entscheidungen

 

Wir bleiben unabhängig und möchten auch noch in weiter Zukunft ein verlässlicher Partner für unsere Kunden sein. Das ist das Versprechen von unserem Gründer und Geschäftsführer Michael Krämer. Dafür steht das gesamte Team von Server-Eye.