Normalerweise können Sie, zur Überwachung der CPU-Auslastung bei Windows Betriebssystemen, unseren Sensor „CPU-Auslastung“ verwenden. Aber was tun, wenn Sie in einer Hyper-V Umgebung die Auslastungsdaten des Hypervisors abrufen möchten? Hier ist ein anderer Ansatz nötig, da Sie sonst nur die Auslastungsinformationen der VM erhalten. Wie Sie an die darunterliegende Auslastung des Hypervisors bei Windows Server 2016 oder neuer gelangen, erklärt der folgende Blogbeitrag.

Normalerweise können Sie zur Überwachung der CPU-Auslastung bei Windows Betriebssystemen unseren Sensor „CPU-Auslastung“ verwenden. Aber was tun, wenn Sie in einer Hyper-V Umgebung die Auslastungsdaten des Hypervisors abrufen möchten? Hier ist ein anderer Ansatz nötig, da Sie sonst nur die Auslastungsinformationen der VM erhalten. Wie Sie an die darunterliegende Auslastung des Hypervisors bei Windows Server 2016 oder neuer gelangen, erklärt der folgende Blogbeitrag.

Ein Überblick über die Windows Leistungsüberwachung

Um die Auslastungswerte des Hyper-V-Hypervisors zu erhalten, verwenden Sie den Sensor „Leistungsüberwachung“. Dieser greift auf eine große Anzahl Leistungsindikatoren zu, die Windows bereitstellt. Um sich einen Überblick zu verschaffen, können Sie, bei Ihrem Windows-System, die Leistungsüberwachung öffnen. Meist genügt die Eingabe von „perfmon“ oder „Leistungsüberwachung“ im Windows Startmenü.

Ein Klick auf „Leistungsüberwachung“ im Ordner „Überwachungstool“ ist dabei unser Startpunkt. Als Standardeinstellung wird nun die aktuelle Prozessorzeit in % ausgegeben. Durch einen Klick auf das grüne Plus, in der Symbolleiste, erhalten Sie eine Übersicht, welche Punkte Sie bei dem System überwachen können.

Um jetzt den Hypervisor zu überwachen, interessieren uns nun einige dieser Leistungsindikatoren besonders.
Das Wichtigste zuerst: Wir wollen die richtige, physikalische Auslastung der CPU des Hypervisors wissen. Diese befindet sich versteckt unter „Logischer Prozessor für Hyper-V-Hypervisor“, dort dann unter „% Gesamtausführungszeit“. Und genau an dieser Stelle lassen wir den Sensor nun andocken.

Verwendung der Windows Leistungsüberwachung im Sensor Leistungsüberwachung

Um jetzt den logischen Prozessor des Hyper-V-Hypervisors zu überwachen, öffnen Sie die Einstellungen des angelegten Sensors „Leistungsüberwachung“. Wählen Sie hier zunächst die Kategorie „Logischer Prozessor für Hyper-V-Hypervisor“ aus. Klicken Sie nun auf Speichern – dieser Schritt ist notwendig, damit im nächsten Schritt alle vorhandenen Zähler geladen werden.

Wählen Sie nun nach dem Speichern unter Zähler die Einstellung „% Gesamtausführungszeit“ aus und klicken Sie erneut auf Speichern, damit die Daten aktualisiert werden.

Wählen Sie nun unter „Instanz“ die Instanzen aus, die Sie überwachen möchten. Dabei wird mindestens die Instanz „_Total“ empfohlen. Sie können aber auch noch andere Instanzen zur Überwachung hinzufügen. Dadurch wird die Überwachung genauer und Sie können einzelne Prozessoren so gezielt ansteuern.

Damit der Sensor auch eine Schwelle hat, bei der er alarmieren soll, geben Sie zuletzt im Feld „Ausdruck“ den Wert „>50“ ein. Hierdurch werden Sie bei Auslastungen über 50% bereits alarmiert. Aktivieren Sie auch die Einstellung „bilde Durchschnittswert“. Microsoft empfiehlt eine maximale CPU-Auslastung von 50% für 5 Minuten.

Wenn alles korrekt abgespeichert wurde, sollte, nach einer kurzen Zeit, das erste Sensorergebnis erscheinen:

Etwas später, wenn genug Daten zur grafischen Darstellung vorliegen, erscheint auch eine Messwertübersicht:

Darüber hinaus lassen sich noch weitere Aspekte wie beispielsweise die Auslastung der Client-CPUs Ihrer Hyper-V Umgebung überwachen. Weitere Details hierfür finden Sie im Artikel von Nick Eales vom Microsoft Premier Field Engineering Team.

Über Feedback würden wir uns jederzeit freuen. Kontaktieren Sie uns dazu einfach im Support.

Kontakt: https://www.server-eye.de/support/