Mit dem Produkt von Langmeier möchte ich meine Backup Reihe vorerst abschließen. Ich zeige Ihnen in diesem Fall, welche Möglichkeiten Sie haben das Produkt in Server-Eye zu integrieren. Welche Option Sie nutzen wollen ist das letztendlich Geschmacksache.

 

 

Die Software bietet uns dabei folgende Optionen für eine Integration:

  • Ereignisse auswerten über Ereignisanzeige
  • Logdatei-Analyse über Protokolle der Sicherungsjobs

Wenn Sie die beiden vorherigen Blog-Artikel zu Ahsay Backup und ZD-Backup schon kennen, dann wissen Sie was Sie nun erwartet.

 

Option 1 – Windows Ereignisanzeige

Langmeier Backup - Eventlog

Dabei benutzt das Produkt die Quelle VBRuntime im Anwendungs-Log. Für unseren Test haben wir eine Sicherung bewusst abgebrochen und einen Fehler erzeugt. Die Ereignismeldung dazu lautet:

The VB Application identified by the event source logged this Application Langmeier Backup: Thread ID: 9468 ,Logged: Abbruch durch Benutzer

 

Jetzt können wir uns den Sensor „Ereignisanzeige Abfrage“ zu nutzen machen. Wir erstellen also einen Filter, der uns fehlerhafte Sicherungen alarmiert.

Langmeier Backup - protocolfilter

Den Filter für den Sensor entnehmen wir der Ansicht unter „XML“.

<QueryList>
<Query Id=“0″ Path=“Application“>
<Select Path=“Application“>*[System[Provider[@Name=’VBRuntime‘] and (Level=1 or Level=2) and TimeCreated[timediff(@SystemTime) &lt;= 86400000]]]</Select>
</Query>
</QueryList>

Im Sensor sieht das ganze dann so aus. Der Fehlerzustand wird korrekt erkannt:

Langmeier Backup - EventSensor

Der einzige Nachteil dieser Lösung ist, dass wenn die Software gar keine Sicherung mehr ausführt, wir keine Alarmierung erhalten werden. Das gleichen wir in Option 2 aus.

 

Option 2 – Logdateien auswerten

Langmeier Backup - Produkt

Die Software erstellt Protokolle im Form von Logdateien, die wir uns zu Nutze machen können. Diese befinden sich im Ordner „C:\ProgramData\Langmeier Software\LOG“.

Nehmen wir uns also die „Ultimative Logüberprüfung“ vor als Sensor und konfigurieren diesen wie folgt:

Langmeier Backup - UltimatelogSetup

 

Da die Logdateien aus „Datum“.txt bestehen, können wir mit dem obigen Syntax alle Sicherungslogs berücksichtigen. Der Sensor berücksichtigt dabei nur die Dateien, welche sich geändert haben.

Als positives Schlüsselwort wählen wir „Fehler: Keine„, denn so protokolliert Langmeier ein erfolgreiches Backup. Um die „maximale Tage ohne Backup“ Funktion abzubilden, stelle ich das maximale Dateialter auf 2 Tage oder einen anderen passenden Wert. Wird nun kein Protokoll erstellt, erhalte ich einen Alarm.  Ganz wichtig ist, unter Wildcard Optionen „Neuste Datei“ auszuwählen. Das hat den Hintergrund, dass ansonsten alte Logdateien angemeckert werden.

Sind wir fertig, erhalten wir diesen Status:

Langmeier Backup - Ultimatelog

 

Perfekt! Nun können Sie eine der Lösungen als Template abspeichern und überall dort verteilen, wo Langmeier installiert ist. Den Aufwand haben Sie also nur genau einmal, wenn man überhaupt von Aufwand sprechen kann 😉

Wenn Sie noch nicht sicher sind wie das mit den Templates funktioniert, so empfehle ich unseren FAQ Beitrag:

Benutzung Templates

 

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