Eine funktionierende IT ist ein wichtiger Baustein eines jeden Unternehmens, das eigene Business am Laufen zu halten. So groß die Verantwortung der IT Abteilung also ist, so hoch ist auch der Arbeitsaufwand für die Bereitstellung einer optimalen IT Infrastruktur.

Größtenteils werden die It’ler von Problemen oder Wartungen an Hard- und Software aufgehalten und können keine Ressourcen für Weiterentwicklungsprojekte des Unternehmens aufbringen. Die Folge: Prozesse veralten, werden ineffizient und verursachen überhöhte Kosten.

Eine Lösung muss her, die die Mitarbeiter entlastet und wichtige Prozesse, die das Kerngeschäft des Betriebs betreffen, ständig optimiert werden können.

Wir zeigen Dir, wie Du es schaffst, dass Deine Kunden sich für Dich entscheiden. Denn mit dem richtigen Managed Service Provider können Unternehmen Störfälle reduzieren und so das eigene Kerngeschäft kontinuierlich auf das nächste Level bringen.

 

Managed Service Provider oder klassischer IT Dienstleister – Wer bietet den besseren Support?

Unternehmen brauchen einen IT Service Manager, der ihre Netzwerke und Systeme rund um die Uhr überwacht, Störfälle stoppt, bevor schwere Folgen entstehen und gleichzeitig sensible Daten schützt.

Als Managed Service Provider solltest Du darauf ausgelegt sein, die Kundensysteme optimal und vollumfänglich zu managen. Du übernimmst wichtige Teilbereiche der IT, bist aber ebenso in der Lage, die gesamte IT Infrastruktur eines Unternehmens zu verantworten.

Während der klassische IT Dienstleister, in den meisten Fällen vor Ort, zum größten Teil einmalige Probleme löst und anschließend eine Rechnung über genau diese Leistung erstellt, bist Du als MSP vertraglich an wiederkehrende Leistungen gebunden. Ein wichtiger Vorteil ist, dass Du Deine Aufgaben beim Kunden remote ausführen kannst.

Grundsätzlich gilt auch der technische Support eines IT-Dienstleisters als wiederkehrende Leistung, dabei handelt es sich allerdings nicht um einen internen IT-Bereich eines Unternehmens.

 

Das sind deine Aufgaben als MSP

Remote und Auslagerung sind hier die Stichwörter – Managed Services sind alle Aufgaben, die von einem externen Anbieter übernommen und remote betreut werden können. Um also Deinen Kunden vollumfänglichen IT-Support anbieten zu können, sollten folgende Bereiche abgedeckt sein.

Hier sind alle Bereiche im Überblick:

  • In einem Rechenzentrum bereitgestellter Speicherplatz für das Unternehmen inklusive dessen Wartung und Konfiguration.
  • Regelmäßige Durchführung von Backups, sodass bei Störfällen und gar in Katastrophenfällen die Daten zeitnah wiederhergestellt werden können.
  • Bereitstellung einer Cloud, über die die Kunden jederzeit und ortsunabhängig auf alle Daten zugreifen können.
  • Managed-Security-Service, der vollumfängliche Sicherheit der Kundensysteme bietet – Antivirus, Antispam, Firewall, …
  • Remote Monitoring überwacht und steuert die Kundensysteme und -netzwerke aus der Ferne und bietet die Möglichkeit für proaktives Handeln
  • Mittels Patch Management wird die Software der Kunden immer auf dem neuesten Stand gehalten
  • Bereitstellung, Konfiguration und Wartung von zentralen Server-Applikationen
  • Technischer Support

 

Aufgaben eines Managed Service Providers

 

Ist Managed Service gleich Outsourcing?

Während beim Outsourcing die gesamte IT eines Unternehmens an einen externen IT-Dienstleister ausgelagert wird, werden beim Managed Service nur bestimmte Teilbereiche an den MSP übergeben. Damit bleibt die Kontrolle über die IT-Infrastruktur beim Unternehmen selbst, sodass Effektivität und Effizienz jederzeit geprüft werden können.

Outsourcing hat demnach die Folge, dass Stellen im Unternehmen wegfallen. Managed Service zielt dahingegen darauf ab, die Mitarbeiter des Auftraggebers zu entlasten. Diese können sich dann auf das Kerngeschäft konzentrieren.

 

Das regelt das Service-Level-Agreement

Die Zusammenarbeit zwischen Managed Service Provider und Auftraggeber wird durch das Service-Level-Agreement (SLA) geregelt.

Neben gängigen Vertragsbestandteilen wie der Vertragslaufzeit, Verantwortlichkeiten oder Vertragsstrafen, regelt das SLA auch folgende wichtige Punkte:

  • Je nach Anforderungen an die Infrastruktur und die Applikationen der IT des Unternehmens ergeben sich verschiedene Verfügbarkeitsklassen
  • Für den Störfall wird eine Reaktionszeit festgelegt, innerhalb dieser Du das Problem beheben muss
  • Für den Fall, dass es zu Abweichungen im Service-Angebot kommt, muss festgelegt werden, wie damit verfahren wird
  • Genaue Prozessbeschreibungen sorgen für Transparenz bei der Ausübung von Anwendungen durch den MSP

Auch die Abrechnung wird im Vertrag festgelegt. Die gängigste Methode ist die monatliche Abrechnung. Aber auch hier gibt es verschiedene Herangehensweisen. Zum Beispiel gibt es auch die Möglichkeit, pro Desktop, pro Client oder pro Server abzurechnen.

Bei Server-Eye zahlst Du nur, was Du auch im Einsatz hast. Dadurch kannst eine entsprechend stabile und faire Preiskultur an Deine Kunden weitergeben.

 

Diese Vorteile bieten Managed Services

Deine Kunden sind sich noch unsicher, ob Managed Services dem Unternehmen einen Mehrwert bieten?

Wir haben ein paar Vorteile zusammengefasst, die Du gerne an Deine Kunden weitergeben darfst:

Fachkräftemangel, Digitalisierung und IT-Security sind in Deutschland aktuell die Top-Branchenthemen. Der Einsatz von Managed Services wird Unternehmen genau in diesen Themen bestärken.

Besonders im IT-Bereich wird es immer schwerer, gute Fachkräfte für das eigene Unternehmen zu rekrutieren. Der Managed Service Provider stellt Unternehmen den eigenen Pool qualifizierter Fachkräfte zur Verfügung.

Nicht zuletzt die Digitalisierung ist ein Grund, weshalb immer mehr IT-Fachleute benötigt werden. Denn besonders der IT-Bereich ist vom digitalen Wandel betroffen. Ohne selbst wertvolle Ressourcen in die technische Weiterentwicklung des Unternehmens einsetzten zu müssen, bringen beispielsweise Cloud-Lösungen im Rahmen der Managed Services die Betriebe auf den neuesten Stand der Industrie 4.0.

IT-Security ist nun auch in Deutschland angekommen, denn immer mehr deutsche Unternehmen sind von Cyberkriminalität betroffen. Oftmals können Unternehmen selbst nicht alle notwendigen Ressourcen aufbringen. Deshalb wird die Betriebsverantwortung für den Bereich IT-Sicherheit im besten Fall an einen Managed Service Provider übergeben, der das Know-How sowie eine leistungsfähige Software bereitstellen kann.

Die modernen Tools des Anbieters erfassen zahlreiche und qualifizierte Daten, die Unternehmen ermöglichen, die internen Prozesse zu analysieren und im besten Fall zu optimieren.

 

Aufgepasst: So wählen Endkunden den richtigen MSP für ihr Unternehmen

Der Einsatz von Managed Services ist nur dann effizient und sinnvoll, wenn die Anforderungen des Unternehmens und der Service des Anbieters zusammenpassen.

Deshalb haben wir Tipps für Dich zusammengestellt, wie Du einen Endkunden von dir als MSP überzeugst:

  1. Bereits vor Vertragsabschluss entscheidet sich, ob eine Zusammenarbeit zu Stande kommen sollte. Der Auftraggeber sollte das Gefühl haben, dass die individuellen Anforderungen berücksichtigt werden und Du Perspektiven aufzeigen kannst, die das Unternehmen langfristig weiterbringen.
  2. Es liegt in der Verantwortung des Unternehmens, Dich auf Deine Kompetenz zu überprüfen. Hierzu eignen sich Fallstudien, die deine Arbeit bei anderen Kunden repräsentieren.
  3. Schon im Vorhinein solltet Ihr klären, in welchem Umfang der Support zur Verfügung steht und ob dieser benutzerfreundlich erreichbar ist
  4. Beim Thema Sicherheit kontrollieren Unternehmen gründlich. Unterliegen die Rechenzentren der deutschen Rechtsprechung? Wie funktionieren die Ersatzsysteme des Anbieters?…

Fazit

Mit der IT steht und fällt das Tagesgeschäft und insgesamt auch der Unternehmenserfolg. Deshalb sind immer mehr Unternehmen daran interessiert, die eigene IT von externen Experten vollumfänglich managen zu lassen.  Ob die Kompensation des Fachkräftemangels, der schnelle technische Fortschritt oder die Weiterentwicklung des Kerngeschäfts – Managed Service Provider übernehmen wichtige Aufgaben, die ausreichend Know-How und wertvolle Ressourcen benötigen, die Unternehmen selbst oft nicht aufbringen können.

Zeige Deinen Kunden, dass Du der richtige MSP an deren Seite bist und sichert gemeinsam den Erfolg der Unternehmen.

 

 

   
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