Matthias haben wir alle ja bereits kennengelernt. Heute erhalten wir einen weiteren Einblick in sein Tagebuch. Dieses Mal erzählt er uns von einer Situation beim Mittagessen, die ihn in Rage brachte. Wer mehr über das Thema “Managed Service” in Matthias Unternehmen erfahren möchte und unbedingt wissen möchte, was ihn so aufregte, sollte auf jeden Fall einen Blick in den 2. Teil des Tagebuchs werfen.

 

Liebes Tagebuch,

hier ist wieder dein Matthias. Ich muss dir etwas Neues berichten. Heute hatte ich einen Moment der großen Erleuchtung. Wir saßen wie üblich zusammen beim Mittagessen und haben uns über den bisherigen Arbeitstag unterhalten. Einer meiner Kollegen beschwerte sich über einen Kunden und seine Worte sollten mich fortan nicht mehr loslassen.

O-Ton des Kollegen: „Ist das denn die Möglichkeit?! Sieht der Kunde denn nicht, dass es um die Leistung geht, die wir für ihn erbringen und nicht um das Geld, das wir dafür verlangen? Ich denke, wir haben faire Preise. Der Kunde unterstellt uns jedoch trotzdem immer, dass wir in erster Linie nur Geld verdienen wollen. Dass er Ressourcen und damit auch Geld einspart, sieht er nicht!“

Was im ersten Moment wie ein Gespräch klingt, das bei den meisten Kollegen aus der IT-Branche tagtäglich irgendwo geführt wird, hatte für mich richtigen Zündstoff. Denn hier können wir endlich auch den Bogen zu den „Managed Services“ spannen.

Wir haben in unseren Überlegungen zu diesem Thema erkannt, dass „Managed Service“ wesentlich dazu beigetragen hat, dass unsere Leistungen in den Mittelpunkt gerückt sind. Ich möchte es mal an einem kleinen Beispiel, den „Updates“, erklären: Das Ziel muss sein, dass die Systeme der Kunden auf einem aktuellen Stand und somit so wenig angreifbar wie möglich sind. Ob wir jetzt pro System eine halbe Stunde oder zwei Stunden benötigen, ist an dieser Stelle unwichtig, da am Ende die Updates installiert sein müssen. Denn sind wir mal ehrlich: Niemand möchte im großen Stile die Wartezeit beim Updaten der Systeme bezahlen. Gerade Download- und Installationszeiten machen hier einen sehr großen Teil aus.

Also habe ich mich auf die Suche gemacht. Wie können wir sicherstellen, dass alle Updates eingespielt werden und gleichzeitig die dafür eingesetzte Zeit gesenkt wird? Die Antwort darauf war einfach zu finden: Patch Management

Nachdem wir jetzt festgestellt haben, welches Werkzeug wir benötigen, müssen wir noch das richtige Produkt finden. Wenn man das also als Schlagwort bei den gängigen Suchmaschinen eingibt, erhält man dutzende Vorschläge zu den unterschiedlichsten Produkten. Ich glaube, die Recherche hierzu wird einiges an Zeit fressen. Wir müssen zuerst einmal sortieren, welche Ansprüche wir haben und was unseren Kunden wichtig ist.

Für heute soll es aber reichen! Ich berichte sofort, falls es etwas Neues gibt.

Dein Matthias

Managed Service Tagebuch – Der Wert der Arbeit (Teil 2)
4.8 (95%) 4 vote[s]