Liebes Tagebuch,

hier ist wieder Dein Matthias. Heute möchte ich Dir erklären, warum ich vollkommen verkalkt bin. Als wir uns für den Weg der Managed Services und somit für Server-Eye entschieden haben, war uns klar, dass es nicht einfach darum geht ein neues Produkt einzusetzen. Denn das heißt eben auch, dass unsere gesamte Unternehmensphilosophie damit auf den Kopf gestellt wird.

Alles fängt mit der Definition unseres Standards im RMM-Bereich an:

  • Welche Hard- bzw. Software muss gemonitort werden?
  • In welchem Ausmaß ist das Monitoring im Tagesgeschäft notwendig?
  • Welche Sensorik findet im Analyse-Fall Anwendung?

 

Mit unseren Server-Eye „Best Practices“ Sensoren konnten wir schnell unseren Standard entwickeln und als Templates angelegen. Diese werden in der Regel sofort beim Rollout verwendet.

Der Knackpunkt:

Technisch sind wir zwar schon recht weit, aber wie kalkulieren wir Server-Eye im Verkauf? Integrieren wir noch weitere Dienstleistungen in den Preis? Stundenlang erstellte ich Excel-Tabellen und Milchmädchen-Rechnungen.

Können wir auch hier auf bestehende Ressourcen und Erfahrungen von Server-Eye zurückgreifen? Nach einem kurzen Gespräch mit dem Vertriebsmitarbeiter Carsten Engel war die Antwort klar: Ja!

Dieser hatte mir den Partnerbereich präsentiert. Dort gibt es z.B. eine „Wartungsvereinbarungs-Checkliste“ als Vorlage, als auch einige weitere Ansätze und Ideen.

 

Ziel ist der Abschluss einer transparenten und fairen Vereinbarung mit unseren Kunden. Daher haben wir uns dafür entschieden, dass wir Server-Eye (inkl. Installation, Pflege und Wartung der Sensorik) als Managed Service anbieten. Aus dem Monitoring entstehende Arbeiten werden entweder über einen bestehenden Wartungsvertrag abgewickelt oder separat abgerechnet. Der Kunde hat hierbei immer die Möglichkeit zu entscheiden, ob er sich selbst um den Alarm kümmert oder wir tätig werden sollen.

 

Ich bin zuversichtlich, dass wir unser Ziel von Transparenz und Fairness in der Zusammenarbeit mit dem Kunden erreichen können. Was hältst du davon, liebes Tagebuch? Sind wir hier auf dem richtigen Weg?

Sobald es etwas Neues gibt, berichte ich Dir natürlich sofort davon.

Dein Matthias