Mit dem neuesten Update Juni/2018 nehmen wir einige Änderungen in der Netzwerkstruktur zwischen OCC Connector und Sensorhub vor. Außerdem gibt es Verbesserungen falls ein OCC Connector ausfällt und die Sensorhubs sich direkt zur Cloud verbinden.

 

Wie sieht die Kommunikation vor dem Update aus?

Die Sensorhubs finden den OCC Connector per UPnP. Wurde ein passender OCC Connector gefunden baut der Sensorhub eine Verbindung zum OCC Connector auf. Ebenso versucht sich der OCC Connector zum Sensorhub zu verbinden. Dieser bidirektionale Ablauf erfordert netzintern automatische Anpassungen an der Windows Firewall. Außerdem verschlüsseln wir die Daten mit Hilfe verschiedener Windowsfunktionen. Diese Funktionen können allerdings durch Windowsupdates und andere Systemveränderungen kurzzeitig inkorrekte Daten liefern und sind somit nicht mehr lesbar oder entschlüsselbar.

Um diese beiden möglichen Fehlerquellen zu entfernen haben wir einige Änderungen umgesetzt.

 

Wie verändert sich die Kommunikation?

Der Sensorhub sucht weiterhin seinen OCC Connector per UPnP. Bei erfolgreicher Verbindungen werden alle notwendigen Daten gespeichert. Startet ein Sensorhub neu, und der ursprüngliche OCC Connector ist weiterhin verfügbar, wird sofort eine Verbindung ohne Einsatz von UPnP hergestellt.

Die Kommunikation vom OCC Connector zum Sensorhub fällt komplett weg. Es gibt somit nur noch eine unidirektionale Verbindung vom Sensorhub zum OCC Connector. Dabei gehen keine Features verloren.

Zusätzlich verschlüsseln wir die gesendeten Daten nicht mehr selbst. Wir setzen in Zukunft eine 2048 bit starke SSL Verschlüsselung ein, welche nativ von Windows gehostet wird.

 

Was geschieht, wenn ein OCC Connector ausfällt?

Fällt ein OCC Connector aus verbinden sich alle Sensorhubs nach etwa fünf Minuten selbständig in die Cloud. Alle Funktionen sind weiterhin nutzbar, für den Benutzer im OCC besteht kein Unterschied zwischen einem Sensorhub mit Verbindung zum OCC Connector oder einem Sensorhub mit Direktverbindung.

 

Technische Voraussetzungen

Vorbereitend zum Update sollten alle Systeme auf mindestens .NET 4.6.1 gepatched werden. Außerdem wird der OCC Connector, wie schon öfters informiert, nur noch ab Windows 2008 unterstützt und aktualisiert.

Alle Sensorhubs müssen über eine funktionierende Namensauflösung verfügen. Proxyserver sollten so konfiguriert sein, dass der Benutzer „Local System“ im Netzwerk HTTPS Anfragen durchführen darf. Darüber hinaus empfiehlt es sich den Internetzugriff für alle Sensorhubs auf *.server-eye.de freizugeben. Dies ist allerdings kein Muss.

 

Fazit

Alle diese Änderungen sorgen für mehr Stabilität im Installationsprozess und der täglichen Funktionalität des Server-Eye Clients. Außerdem ermöglichen wir so auf einfach Art und Weise die Integration von Laptops oder externen PCs als Sensorhubs in einem Firmennetzwerk.

Zum Beispiel kann ein System im Firmennetzwerk mit Server-Eye installiert und an den korrekten OCC Connector angehangen werden. Wird es danach in eine Außenstelle gebracht und per VPN angebunden versucht es eine Verbindung zum ursprünglichen OCC Connector herzustellen. Ist dies nicht möglich verbindet sich das Gerät selbst in die Cloud. UPnP ist nicht mehr zwingend erforderlich.

Das Update wird im Laufe des Juni 2018 für alle Systeme freigegeben.