Richtig eingesetzt schafft Server-Eye genau die Ressourcen, die von allen benötigt  werden.

Bei der Frage nach zurückhaltendem Einsatz von Monitoring werden gerade bei kleineren Partnern immer wieder Argumente genannt wie: „Wir haben doch keine Zeit, keinen Vertrieb, keine Ressourcen!“ Der Sichtweise liegt meiner Meinung nach ein grobes Missverständnis zugrunde.

Um das Thema nochmal aufzugreifen: Managed Services mit Server-Eye sind der vermutliche beste und wirtschaftlichste Mitarbeiter, den ein Systemhaus finden kann. Unabhängig von der Größe und das ganz ohne Anzeigenkampagne, Assessmentcenter, Vorstellungsgespräche und Personalrisiko.

Wir sind Ressource!

Aber wir sind vor allem die Ressource, die gerade die kleineren Partner suchen. Man muss Server-Eye nur auch entsprechend einsetzen!
Sehen wir für einen Moment Server-Eye mal nicht als Kostenfaktor und überlegen gemeinsam, was Monitoring denn überhaupt bringt.
Naheliegend ist da der Ansatz als technische Ressource, die 24/7 die Systeme der Kunden überwacht, damit keine Ausfälle passieren. Bei der Gelegenheit finden die Überwachungen auch latente Probleme und weisen auf Handlungsbedarfe hin.
Genau da fängt die Vertriebsressource an, in die kleineren Partner, umgemünzt in Personal glauben, nicht investieren zu können. Server-Eye weist, wie schon erwähnt, auf Handlungs- und damit Angebotsbedarfe hin und wir liefern über die Verlaufsüberwachtung entsprechende Informations- und Argumentationsgrundlagen.
Dies geht allerdings nur in dem Umfang, in dem auch das Monitoring eingesetzt wird.
Überwacht man nämlich nur den wichtigsten Server beim Kunden, kann man keine Ausfälle bei Infrastrukturkomponenten verhindern oder Investitionsbedarfe bei Clients argumentieren.
Klingt einfach, wird aber oft nicht berücksichtigt! Und schon sind wir wieder auf der Schiene, Monitoring als Produkt argumentieren zu müssen und entsprechend anbieten zu wollen. Insofern beißt sich hier die Katze in den eigenen Schwanz.
Denken wir mal kurz drüber nach, wann zuletzt unser Hausarzt uns den Einsatz eines Stethoskops oder eines EKG-Gerätes argumentiert hat. Eher doch hat er über den Zweck, als das Mittel gesprochen, oder?

Wie sag ich`s meinem Kunden?

Und eben genauso verhält es sich mit der Kommunikation zum Kunden bezüglich seiner IT.
Wir sollten mit ihm über Notwendigkeiten, Sicherheit, Schutz und Verfügbarkeit reden und was wichtig ist, um seinen Geschäftsbetrieb sicherzustellen. Weniger aber, wie wir dies als Fachkundiger sicherstellen können, denn das ist, wenn ich das Thema richtig verstanden habe, wovon ich mal ausgehe, die Geschäftsidee der Systemhäuser/externen Systembetreuer.

Um nun das Missverständnis noch abschließend zu behandeln, kann man bezüglich des Ressourcenthemas zwar der Meinung sein, diese soll der Kunde erst mal zahlen. Doch genau da kommt die Frage um die Ecke, was zuerst da war, das Huhn oder das Ei? Soll der Kunde also erst mal dafür zahlen, dass ich als Systemhaus/-betreuer Ressourcen und Informationen habe, um mit den dadurch herausgefundenen Ansätzen Umsätze zu generieren, die er Kunden dann auch wieder zahlen soll?

Will ich also zuerst meine Werkzeuge argumentieren müssen? Oder will ich lieber meinen Vorteil darin suchen, Informationen zu sammeln, um diese dann zu nutzen?
Sollte ich also nicht besser weniger für das Tool als mit dem Tool argumentieren?
Ich denke Letzteres ist sinnvoller, weil solche Werkzeuge die besten Argumente für sich selbst liefern.
Also besser erst einsetzen und dann kalkulieren, als kalkulieren und darüber nicht zum Einsatz kommen.