Die Virtualisierung spielt für viele Systemhäuser eine immer wichtigere Rolle. Einerseits möchte man Hardware optimal und vor allem effizient nutzen, andererseits sollte das alles auch so kostengünstig wie möglich sein.

Selbstverständlich kann man Server-Eye und insbesondere auch Smart Updates auf Hyper-V’s sowie VM’s (virtuelle Maschinen) nutzen. Bei der Strukturierung sollte man allerdings ein paar Dinge beachten.

Im Smart Updates spielt der OCC-Connector eine wichtige Rolle: Zum einen wird auf diesem das Filedepot ausgeführt, über das die benötigten Updates/Dateien heruntergeladen werden. Zum anderen ist der OCC Connector der Verbindungspunkt für den Sensorhub zur Cloud.

Schwierig wird es erst, wenn das – als OCC-Connector agierende System – als VM auf dem Hyper-V ausgeführt wird. Beim Neustart des Hyper-V werden logischerweise vorher alle VM’s beendet, also auch der OCC-Connector. Damit geht die Verbindung zum OCC-Connector verloren. Smart Updates kann so über den OCC-Connector bei der Cloud keine Installationsjobs mehr anfragen und die benötigten Updates nicht aus dem Filedepot laden.

Es können also keine Installationsjobs ausgeführt werden.

Gerne zeigen wir Euch folgend Beispiele wie Ihr sicher gehen könnt, dass die Installationsjobs ausgeführt werden:

  • den OCC-Connector auf den Hyper-V-Host umziehen
  • den Hyper-Host durch eine Neuinstallation von Server-Eye zu einem eigenen OCC-Connector machen. Der OCC-Connector auf der VM ist dann weiterhin der OCC-Connector für die anderen VM`s, aber nicht mehr für den Host
  • den OCC-Connector komplett aus dem Verbund herauszunehmen, sprich „auszulagern“. Damit gemeint ist, den OCC-Connector auf eine komplett andere Hardware oder auf eine VM auf einem anderen Host umzuziehen. Dabei muss natürlich wieder berücksichtigt werden, dass sich alles im gleichen Subnetz befindet und die Systeme sich per UPNP erreichen können