Muss sinnvolles Monitoring zwangsläufig kostenintensiv sein?

Das ist immer eine Frage des Ansatzes, nach dem ich etwas überwachen möchte. Monitore ich, um Informationen zu sammeln oder um eine Zustand zu überwachen. Unser Paradebeispiel für letzteren Fall ist die Überwachung des Mailflow. Hier will ich überwachen, ob ein Kunde Emails versenden und empfangen kann. Nach unserem Dafürhalten überwache ich dann auch genau diesen Zustand und nutze den einen Mailroundtrip Sensor, den ich dafür benötige. Der tut genau das, was er soll: er überwacht, ob der Kunde Emails verschicken und empfangen kann. Tritt dann bei dieser Überwachung eine Störung auf einer Strecke ausgehend oder reingehend auf, steht die ganze Palette der Sensoren zur Verfügung, um einzelne Komponenten, das Mailsystem oder Verfügbarkeiten zu überwachen. Ist der Fehler dann gefunden und behoben, überwacht mir der Mail Round Trip wieder das relevante Szenario „Kunde kann Emails versenden und empfangen.

Also lösen Sie sich von der Überwachung von Einzelkomponenten, wenn Sie ganze Systemzustände monitoren können. Das ist günstiger, entspricht unserer Philosopie und verschont Sie zusätzlich von Alarmierungsmails, die Sie nicht benötigen.

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