Dies liest man, gerade jetzt in den Sommermonaten, wieder verstärkt auf den deutschen Autobahnen. Auch wenn es dadurch manchmal zu Staus oder kleineren Verzögerungen kommen kann, ist dies jedoch für das zukünftige Verkehrsaufkommen essentiell. Ungefähr so kann man sich das auch bei Server-Eye vorstellen. Auch bei uns finden regelmäßig Bauarbeiten an den Systemen im Rechenzentrum statt, sodass man die stetig wachsende Datenflut auch zukünftig schnell verarbeiten kann.

Aus genau diesem Grund haben wir die Datenbankkapazitäten in den vergangenen Wochen verdoppelt. Diese Erweiterung sorgt somit dafür, dass wir alle Anfragen schnell verarbeiten können und für die Zukunft gut aufgestellt sind.

Des Weiteren ziehen wir in regelmäßigen Abständen weitere Projekte von klassischen Servern in eine moderne Container-basierte Struktur um. Dies ermöglicht es uns auf Anforderungen und Änderungswünsche noch schneller reagieren zu können. Ein wesentlicher Vorteil dabei ist, dass das Ausrollen von neuen Features und Fixes dadurch auch für unsere Entwickler einfacher und unkomplizierter wird. Die konsequente Ausrichtung auf Container bedeutet ebenfalls, dass Änderungen wieder rückgängig gemacht werden können. Somit kann der Ist-Stand mit wenig Ressourcen wieder verändert werden, sollten die Anpassungen nicht zielführend gewesen sein.

Selbstverständlich verabschieden wir uns in diesem Zuge auch von Altlasten und sortieren diese aus. Dabei hat die Erreichbarkeit unserer Dienste für unsere Partner natürlich oberste Priorität. Viele alte Dienste wurden inzwischen bereits durch modernere Systeme ersetzt.

Jetzt ist es aber so, dass bei Umbauarbeiten auch schon Mal das ein oder andere schief gehen kann. Als Beispiel dient dafür unsere interne DNS Lösung. Damit sich die internen Dienste untereinander finden können, nutzen wir einen DNS Server. Dieser zieht sich die IP Informationen der einzelnen Dienste und Server direkt aus unserem zentralen Konfigurationsspeicher. Sowohl der DNS Server, als auch unser zentraler Konfigurationsspeicher, sind hochverfügbar und redundant ausgelegt. Im Zuge unserer Umbauten wurde ein Knoten des Konfigurationsspeichers deaktiviert, was eigentlich zum normalen Vorgang gehört. Nun konnten in diesem Beispiel aber nicht mehr alle Anfragen vom DNS Server verarbeitet werden. Ein Teil der Server im DNS-Cluster konnte keine Daten mehr lesen und dadurch keine Anfragen mehr beantworten. Es war uns jedoch innerhalb kürzester Zeit möglich, das Problem zu identifizieren. Bedauerlicherweise war aufgrund der eingesetzten Software eine Lösung nicht so einfach umsetzbar, weshalb wir daraufhin schnellstmöglich auf einen komplett anderen DNS Dienst gewechselt sind.

Auch wenn sich nicht alle Szenarien so schnell und unkompliziert beheben lassen, arbeiten wir jedoch stets mit maximaler Dringlichkeit daran, die Probleme, die unsere Dienste global beeinträchtigen, zu lösen.