Seit mehr als einer Dekade bieten wir mit Server-Eye unsere erfolgreiche Cloud-Computing-Lösung für Unternehmen an. Mit unserem Business-Modell „Software as a Service“ (SaaS) stellen wir unsere Monitoring-Lösung über das Internet zur Verfügung.

Als wir anfingen, haben deutsche Unternehmen noch Software-Lizenzen gekauft und auf eigenen Servern installiert. „On-Premise“ war der Normalfall und bedeutet eine vor Ort installierte Software.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der Cloud-Pionier Salesforce schon 92.000 Kunden und war weltweit auf Platz vier der am schnellsten wachsenden Unternehmen. „Das Ende der Software“ prophezeite damals der CEO Marc Benioff und er sollte Recht behalten. In Deutschland staunte man über diese Entwicklung und ging das Thema viel verhaltener an.

Vorteile und Nachteile von Cloud-Computing

IT-Entscheider haben viele Jahre lang diskutiert, welche Auswirkungen das Auslagern von Daten, Rechenleistung und Software hat.
Wir bei Server-Eye bemerken, dass sich in den letzten Jahren der Blickwinkel bei unseren Kunden geändert hat. Wurden zu Beginn hauptsächlich die Risiken betrachtet, konzentriert sich heute der Fokus auf die vielen Vorteile und Chancen, die mit Cloud-Computing einhergehen.
Auch wenn wir ganz klar die vielen Vorteile sehen und schätzen, möchten wir die Nachteile nicht klein reden oder verheimlichen.

Geringere Kosten

Der Start mit einer Cloud-Lösung ist günstig und mit geringen Kosten verbunden. Betriebswirtschaftlich gesehen ist das ein großer Pluspunkt. Wenn wir mal überlegen, welche hohen initialen Kosten bei einer On-Premise-Lösung entstehen.

Die Investitionskosten sind dabei um ein Vielfaches höher. Software-Lizenzen müssen gekauft und Hardware muss bereitgestellt werden. Für Updates und Support fallen weitere kostenpflichtige Wartungsverträge an. Die Anwendung muss eingerichtet und angepasst werden, damit sie fehlerfrei funktioniert.
Dazu brauchst Du Manpower in Form von eigenen Mitarbeitern, die sich täglich um IT-Sicherheit, Updates und Backups kümmern.

Es gibt vergleichende Kostenanalysen, welche die großen Gesamtkostenvorteile von Cloud-Computing in den ersten Jahren bestätigen. Nach rund acht Jahren werden die Einsparungen kleiner und die Kurve flacht ab.

Bei einer On-Premise-Lösung hast Du in den ersten Jahren viele Ressourcen, Energie und Geld aufwenden müssen. Zudem bahnen sich regelmäßig neue Investitionen an, um ältere Hardware wieder auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen.

Cloud-Lösungen mit ihren regelmäßigen Betriebskosten sind dagegen vorhersehbar und berechenbar. Du kannst betriebswirtschaftlich sauber kalkulieren und musst keine monetären Risiken fürchten, die beim eigenen Betrieb auftreten können.

Mehr Sicherheit

Unser Thema ist IT-Monitoring mit allen Aspekten der IT-Sicherheit. Hier liegt unser Fokus, das ist unsere Kernkompetenz. Wenn es also darum geht, unsere eigene Cloud-Infrastruktur sicher zu betreiben, dann greifen wir auf unsere ureigenste Expertise zurück. Unsere Server stehen in einem deutschen Hochsicherheits-Rechenzentrum der Firma Infoserve in Saarbrücken. Wir garantieren höchste Verfügbarkeit und Performance auf einem Top-Level Sicherheitsniveau. Das Rechenzentrum ist nach ISO 27001 zertifiziert und als Sicherheitszone ausgelegt. Bei der Datenverarbeitung halten wir uns strikt an europäische Datenschutzrichtlinien. Für Dich bedeutet das ein beruhigtes und sorgenfreies Nutzen unserer Cloud-Lösung. Deine Daten sind sicher. Es gibt keine Hintertüren, die eine Weitergabe an Dritten ermöglichen, wie es bei amerikanischen Anbietern der Fall ist. Wir kümmern uns um die IT-Sicherheit, um Updates und um die Datensicherung.

Wir schätzen Dein Vertrauen und sind uns unserer Verantwortung voll bewusst. Dein großer Vorteil ist, dass du Dir keine Gedanken und keine Sorgen um die IT-Infrastruktur machen musst. Diese Arbeit nehmen wir Dir gerne ab.

Weniger Kontrolle

Kommen wir zu den Nachteilen von Cloud-Lösungen.
Wer seine Daten aus den Händen gibt, gibt auch die alleinige Kontrolle darüber ab. Kunden- und Unternehmensdaten sind wertvolle Informationen.

Es ist also mehr als verständlich, dass man sie in der eigenen Infrastruktur behalten möchte. Die Frage ist, ob Du das notwenige Vertrauen aufbringen kannst, dass Deine Daten auch auf externen Servern sicher sein können.
Wenn Du diese Frage verneinst, dann sind externe Cloud-Lösungen tatsächlich keine Option für Dich.

Aus diesem Spannungsfeld sind jüngst hybride Cloud-Strukturen entstanden. Dabei wird eigenes Cloud-Computing mit On-Premise-Lösungen und Public-Clouds verknüpft.

Weniger Individualisierung

Die vielen Möglichkeiten der Individualisierung waren bei On-Premise-Lösungen sehr beliebt. Software-Hersteller haben viel Geld mit Customizing-Dienstleistung verdient. Die Kunden waren ebenfalls entzückt. Man brauchte sich nicht von alten Gebräuchen und Prozessen zu verabschieden. Die Software wurde immer so angepasst, dass auch alt eingefahrene Arbeitsweisen weitergeführt werden konnten. Die Individualisierung war oft einfacher zu bewerkstelligen als die Mitarbeiter zu einer neuen Arbeitsweise zu bewegen.

Diese aufwendige Personalisierung hat mit dem Einzug von Cloud-Computing ein Ende gefunden. Sicher lässt sich noch vieles konfigurieren und anpassen. Aber am Ende sind die Möglichkeiten begrenzt und Du musst die Lösung so nehmen, wie sie ist.

Denn Cloud-Lösungen werden für möglichst viele Unternehmen konzipiert, sodass ein höherer Grad an Standardisierung notwendig ist. Du kannst nicht mehr die Farbe und Anordnung von einzelnen Schaltflächen bestimmen. Dafür sind Cloud-Lösungen stabiler und weniger fehleranfällig. Und mal ganz ehrlich – wenn hunderte Kunden mit einem Tool effizient arbeiten können, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch Du von diesen bewährten Erfahrungen profitieren kannst.